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Trevor Brown Ausstellung Rubber Dollund Phil Rusts CD Taufe Gugelimond
Vernissage: Samstag 28. April 2007 ab 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer vom 28. April bis zum 17. Juni 2007 Öffnungszeiten: Mi/Fr 12-18.30 Uhr Sa 12-16 Uhr Büro Discount Zurlindenstrasse 226 8003 Zürich Zuletzt erschien sein Buch "Rubber Doll" aus dessen Reihe Originale im Büro Discount in Zürich zu sehen sein werden. Ebenso liegen weitere seiner Bücher zur Ansicht und zum Kauf auf. Zum ersten Mal werden seine Bilder im deutschprachigen Raum ausgestellt. TREVOR BROWN
Trevor Brown wurde in 1959 in London geboren, lebt und arbeitet seit
1993 in Tokyo. Formal und inhaltlich erinnern seine Arbeiten an die
Werke des Surrealisten Hans Bellmer oder des Neo-Romantikers
Gottfried Helnwein. Unübersehbar ist auch seine Nähe zur Young Brit
Art von Künstlern wie Damien Hirst oder den Brüdern Jake und Dinos
Chapman. Schonungslos setzt uns Trevor Brown einen Spiegel vor,
spielt mit unseren Gefühlen, unseren tiefsten Ängsten und unserer
Verletzlichkeit. Er nagt mit seinen Bildern an unserer Faszination
für das Schreckliche und verstört damit noch zusätzlich.
Seit seinem Umzug nach Japan sind seine Arbeiten stärker durch deren Kultur beeinflusst. Seine japanische Frau Konomi Izumi ist eine bekannte Teddybär- Designerin und sie ist seine stetige Ideen und Inspirationengeberin. Ebenso stellt sich die japanische Gesellschaft vordergründlich als sehr sauber, freundlich, neutral (insular) und aufgeklärt dar, doch wenn man ein wenig dahinter schaut, ist sie sehr dreckig, gewaltsam, fanatisch, verrückt und pervers. Diese Gegensätze und die enorme Ausstrahlung in Japan für das Wort "Kawaii" (mega süss) sind Tatsachen, die er in seine Bilder einfliessen lässt. Ebenso Einflüssse von Kitsch-oder Kitschkunst nach Jeff Koons, Pop Art und dem japanischen Toykult und deren Manga-Comics sind sichtbar. Trevor Brown ist unter anderem verantwortlich für das Cover-Artwork von Industrial-Bands wie Coil, Whitehouse, oder auch John Zorn und Merzbow, und illustrierte Friedrich Nietzsches "Der Antichrist" für Coupe de Grace. PHIL RUST - fesselnde Elektronik-ExperimentePhil Rust liefert mit seiner neuen CD "Gugelimond" den perfekten Soundtrack zu den Bildern aus "Rubber Doll" von Trevor Brown.
"Der Feuersalamander auf dem Cover des neuen Albums vom einstigen
Hertz und TNT Schlagzeuger und heutigen Laptop-Musiker Phil Rust
springt einen förmlich an, so plastisch wirken die Knallfarben.
ähnlich verhält es sich mit der Musik. [...] Das Erstaunliche an den zweiundzwanzig
titellosen Stücken ist die - es kann nicht anders beschrieben werden
- Plastizität der Klänge. Stück eins ist noch eine pfundige und
minimale Technonummer, in der nichtsdestotrotz bereits verblüffende
Details zu erkennen sind. Danach folgt eine ungemein dichte und
dynamische Abfolge von Klangwelten, die allesamt aus elektronischem
Rauschen, Dröhnen, Brummen, Blubbern und Pulsieren aufgebaut sind.
In Stück drei steigt der Hauch eines discohaften Engelschores über den
Horizont, in Stück acht klappert ein aufgeregtes Bluegrass-Banjo
drauflos. Solche Details - wenn man genauer hinhört, wimmelt es
davon - sind bestechend fein gemeisselte Orientierungshilfen für eine
Musik, deren Struktur selten auf Anhieb klar ist. "Gugelimond"
fasziniert und fesselt vom ersten bis zum letzten elektronischen
Schimmern." (Hanspeter Kuenzler, NZZ)
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"Der Feuersalamander auf dem Cover des neuen Albums vom einstigen
Hertz und TNT Schlagzeuger und heutigen Laptop-Musiker Phil Rust
springt einen förmlich an, so plastisch wirken die Knallfarben.
ähnlich verhält es sich mit der Musik. [...] Das Erstaunliche an den zweiundzwanzig
titellosen Stücken ist die - es kann nicht anders beschrieben werden
- Plastizität der Klänge. Stück eins ist noch eine pfundige und
minimale Technonummer, in der nichtsdestotrotz bereits verblüffende
Details zu erkennen sind. Danach folgt eine ungemein dichte und
dynamische Abfolge von Klangwelten, die allesamt aus elektronischem
Rauschen, Dröhnen, Brummen, Blubbern und Pulsieren aufgebaut sind.
In Stück drei steigt der Hauch eines discohaften Engelschores über den
Horizont, in Stück acht klappert ein aufgeregtes Bluegrass-Banjo
drauflos. Solche Details - wenn man genauer hinhört, wimmelt es
davon - sind bestechend fein gemeisselte Orientierungshilfen für eine
Musik, deren Struktur selten auf Anhieb klar ist. "Gugelimond"
fasziniert und fesselt vom ersten bis zum letzten elektronischen
Schimmern." (Hanspeter Kuenzler, NZZ)





























